Simon knackt als erster SGSM’ler die 1.000 km von unserem Heimatplatz Unterwössen und zurück – und dies trotz der diesigen Sicht durch den Saharasand in der Atmosphäre! Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser super Leistung!
Gestern haben wir unsere Segelflugzeuge für den Saisonstart 2024 zur Vorbereitung der Abnahme durch den Prüfer aufgerüstet. Mit der Klarmeldung für jeden einzelnen Flieger und einer sorgfältigen Vorflugkontrolle nach dem 4 Augen Prinzip sind die Vorbereitungen für den Saisonstart dann weitgehend abgeschlossen.
Vielen Dank auch wieder an unseren technischen Referenten Mark und Werkstattleiter Detlef für die erfolgreiche Organisation der Winterarbeiten in den regelmäßigen Winterwerkelterminen (samt der köstlichen Verpflegung durch Kathi 😋) sowie für die tatkräftige Unterstützung aller fleissigen Helfer bei den gemeinsamen Winterarbeiten.
Und last but not least – auf eine hoffentlich gesunde, unfallfreie und erfolgreiche Flugsaison 2024!
Unter dem Motto Spread Your Wings trafen sich 18 Strecken-Segelfliegerinnen aller Altersgruppen im Rahmen des Bayerischen Fliegertages am 2. März in Fürstenfeldbruck.
Ziel war es, eine Plattform für Netzwerken und Austausch von segelfliegenden Frauen zu bieten. Die Anregung kam von Ute Hoffmann aus Unterwössen, die sich schnell die Unterstützung von Sabine Wisbacher und Andrea Abt (beide SFZ Königsdorf) sichern konnte. Eingeladen wurden alle Segelfliegerinnen, die in der Saison 2023 mindestens einen DMSt-Flug in Bayern gemeldet hatten.
In einer allgemeinen Einstimmung sprachen die Initiatorinnen über Phasen und Hürden ihrer eigenen Segelfliegerei und ihre jeweilige Weiterentwicklung. In drei Kleingruppen diskutierten die Teilnehmerinnen danach über konkrete Flüge, über Wege, sich aufzuraffen und sich immer wieder neu zur Weiterentwicklung zu motivieren und über das Spannungsfeld Fliegen, Beruf und Familie.
Alle Teilnehmerinnen nahmen viele Anregungen für die eigene Fliegerei mit und planen einen lockeren Austausch im kommenden Jahr bis zu einem Wiedersehen 2025.
Matthias schreibt: Selbst die stärksten Schneefälle der vergangenen Jahrzehnte vermögen es nicht mehr, eine winterüberspannende Flugpause in der Privatfliegerei einzuläuten. Witterungsbedingte Ausnahmezustände reibt man sich nach wenigen Tagen aus den Augen. Die Saison festigt Ihren ganzjährigen Takt, auch wenn wir, vermutlich der beständigen Gewohnheit folgend, Winterpausen ausrufen. Gänzlich ruht der Verkehr jedoch nicht, ist unser Reisemotorsegler stets aufgerüstet und verleitet an frühlingshaften Januartagen zu alltagsbrechenden Unternehmungen. So zuletzt am 30. Januar, als sich eine plauderfreudige Equipe am Flugfeld einfand, einen Plausch mit den verkehrsleitenden Lotsen des Münchner Großflughafen anstrebend. Manche Lufträume verlangen nach Austausch vor Einflug. Manche Städte lassen sich gar nur so flugperspektivisch betrachten.
Freising wurde als nördlichste Wendemarke ausgemacht, denn das flugdurchführende Besatzungsmitglied hatte zudem eine persönlichen Bezug zu der „ältesten Stadt an der Isar.“ 1300. jähriges Bestehen gilt es in Kürze zu begehen und so hübscht sich die Stadt am Domberg mächtig auf. Nachteil der großen Prise aus der Puderdose sind, besonders auch für das Pilotenauge gut sichtbar, Großbauprojekte, die beispielsweise ganze Kirchtürme in Gerüsten verhüllen und schwere Kräne den Himmel kratzen lassen. Freude und schöne Aufnahmen brachte der Ausflug an die nördliche Grenze Oberbayerns allemal und ließ einen zudem gleich seine Fertigkeiten des flüssigen Sprechfunkens verinnerlichen. Bewährter Zugenschlag lässt es zu, wird man durch die Anflugssequenz der beiden Parallelpisten gefädelt und darf man innerlich schmunzeln, wird man abflugbereiten, amerikanischen Fernflugbesatzungen als Privatflug nach Sichtflugregeln über der Schwelle gemeldet…
Ob es unsere Super Dimona bis in eine Frühstückstisch Anekdote in den USA geschafft hat? Mit Sicherheit machten wir mit unserer fliegenden Kiste großen Eindruck und begleiteten die United-Besatzung während Ihrer zähen Stunden aufheiternd über den Atlantik…Super Dimona transkontinental.“
Genau am Herbstanfang, dem 21. September, hat uns der scheidende Sommer nochmals eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Thermik beschert. Weiter unterstützt durch welligen Südwind gelang uns im Duo ein schöner Saisonabschlussflug im Gebiet zwischen Kaiser und Grimming. https://www.weglide.org/flight/337176
Letztes Wochenende haben wir uns in Unterwössen zum Saisonabschluss zum „Rama dama“ getroffen und die Saison mit einer schönen Grillfeier anlässlich des 70. Vereinsjubiläums beendet.
Dabei haben wir nicht nur unseren Halle, Unterkunft und Garten gesäubert, sondern auch abends nochmal einen kurzweiligen Vortrag über die Anfänge und Highlights der SGSM-Geschichte von unserem Chronisten Hans Limmer genießen können.
Eine beachtliche Unternehmung gelang in jüngster Zeit unserer Ute. Sicherlich gut durchdacht und lange erhofft, gelang eine Luftwanderung in vier Etappen, welche nach knapp 2000 Kilometern, in einer Umspannung des Alpenbogens bis ins ferne Barcelonnette und zurück, mündete.